Eine Idee setzt sich durch.HelmutVaihingen-Stuttgart, Deutschland - WirSindDu

ARBEIT + LEBEN

Eine Idee setzt sich durch

„Wirtschaften mit der Weisheit des Herzens“

Auch moderne „Märchen“ beginnen oft … es war einmal. Ja, es war eine Zeit, in der Verschwörungstheoretiker wieder einmal Hochkonjunktur hatten, wir schrieben das Jahr 1999 der Übergang ins neue Jahrtausend. Das Internet sollte abstürzen, Computer sich ausschalten, die Uhren stehen bleiben und die moderne digitale Welt untergehen. Ein Szenario das uns Angst und Schrecken machen sollte. Im August 1999 die totale Sonnenfinsternis, die nicht nur einige Menschen, vor allem Tiere und unsere Haustiere in Erschrecken und Schockstarre versetzt hatte.

Genau in dieser Zeit hat mich und meine Familie ein harter Schlag,

eigentlich eine regelrechte Salve von Schlägen, einer nach dem anderen getroffen und wir hatten das Gefühl, um uns herum ist alles in Turbulenzen, im Umbruch, bis hin zum Zusammenbruch oder in neudeutsch Burnout.
Unsere Tochter hat für sich die Erkenntnis gewonnen, dass Sie, obwohl kurz vor dem Studienabschluss, als Lehrerin in der heutigen Schulsituation, doch nicht unterrichten will.
Unser Sohn hatte sich eine Herzbeutelentzündung zugezogen, die er sich nach einer verschleppten Grippe eingefangen hatte.
Meine Frau musste sich mit berechtigten Vorwürfen auseinandersetzten die alles andere als angenehm waren und mir wurde im Anschluss daran, zwar schon im neuen Jahr 2000 der Job als Geschäftsführer, gekündigt.
Das Erschreckende, wir waren für all diese Dinge und Situationen die auf uns einstürzten auch noch selbst verantwortlich. Übrigens, diese Erkenntnis hat eine ganze Weile gedauert bis wir das verstanden, bearbeitet, akzeptiert und uns selbst vergeben haben. Ja, es war ein regelrechter Umsturz der uns, gefühlt auf einen Schlag vom Kopf auf neue Füße stellte.

Auf dem Weg in unsere neue Realität

fand die Tochter ihre Aufgabe darin, sich mit einer pädagogisch, therapeutischen Lerneinrichtung für Kinder selbständig zu machen. Wir als Ehepaar durften zunächst unser Schuld zum Teil abarbeiten und mein Sohn erklärte mir, nach seinem Studium als Betriebswirt, dass er sich mit mir selbständig machen will. Ich wollte eigentlich mich nicht selbständig machen, ich wollte gerne einen Job annehmen, der mir die Sicherheit geben soll, die ich in der Situation in der wir waren als vernünftig und sinnvoll erschien. Sicherheit habe ich gesucht, ich spürte allerdings gleich, dass diese mögliche Anstellung nur eine scheinbare Sicherheit sein wird.
Eines noch, ich hatte gar nicht daran gedacht, vor allem habe ich mich damals nicht so gefühlt, dass ich schon zum „Alten Eisen“ gehöre, war ich doch erst Anfang Fünfzig und als gut ausgebildeter, diplomierter Kaufmann und erfahrener Unternehmer, müsste ich eigentlich ein „Schnäppchen oder Schätzchen“ für ein Unternehmen sein.

So jedenfalls waren meine Erwartungen.

Pustekuchen, schon nach wenigen Versuchen habe ich zu spüren bekommen, dass bereits die erste Hürde im Bewerbungswettkampf zum nicht überwindbaren Gaben werden konnte. Hast Du einmal eine 5. als erste Jahresziffer, dann bestätigt sich sofort der aufkommende Verdacht, dass man schon auf dem Abstellgleis festgesetzt ist und nicht mehr im Bewerbungsprozedere mitspielen darf.
Mir wurde schnell klar, dass sich bereits nach dem Posteingang, der weitere Bewerbungsweg über die gestellten Weichen, schon im Vorfeld auf „Ablehnung“ programmiert war. Zum tatsächlichen Entscheider dringt man gar nicht durch und fällt kurz nach dem Start schon raus. In der Regel ist man bereits ausgeschieden noch bevor man die Startlinie überschritten hat.
Was jetzt, waren die ersten Überlegungen. Was ist der Grund, was sind die Ursachen, woran liegt es denn? Was muss man tun, um nicht in dieser Sackgasse oder dem Abstellgleis zu landen?
Nutzen uns denn die Beziehungen, die in den Jahren aufgebaut wurden, nicht? Oder stimmt es denn tatsächlich; „bist du erst einmal weg, vermisst dich keiner“ bzw. kennt man dich nicht mehr. Einerseits verständlich, wer will sich schon für einen anderen aus dem Fenster lehnen, er muss sich ja fragen, sitzt er denn selbst wirklich so fest im Sattel, dass er sich das leisten kann?
Also Kopf in den Sand stecken – war für uns keine Option.
Ja, richtig „für uns“ mein Sohn, Steffen – 23 Jahre jung, gut und aktuell ausgebildet, ehrgeizig und er wollte ja mit mir gemeinsam etwas aufbauen.

Als erfolgreicher Berater, einfühlsamer Coach,

begeisternder Dozent und erfahrener Unternehmer, der tiefgründige Erkenntnisse hatte und noch genug Power, um mit Ihm den vorwärtsstrebenden, engagierten und nach Verantwortung suchenden jungen Betriebswirt, gemeinsam noch einmal bzw. zum ersten Mal, etwas aufzubauen und zu entwickeln, das hatte schon Charme und hat in uns regelrecht Begeisterung entfacht. 

Von der ersten Idee, zu den Erkenntnissen und zur praktischen Realisierung waren jetzt noch viele Tage, Monate, Versuche und Korrekturen, Veränderungen, Verbesserungen und viel Gehirnschmalz, aufgeregte Diskussionen,

Irrungen und Fehlschläge und letztlich viele Zielgruppenanalysen und entsprechende Test und am wichtigsten zahlreiche Entscheidungen notwendig um dann auch tatsächlich, sicher starten zu können.
Wir haben schließlich gemeinsam mit einer im Qualitätsmanagement engagierten Unternehmensberatung eine neue Gesellschaft gegründet, die sich die Aufgabe gestellt hat „Frauen und Männer 50+“, Führungskräfte die durch unterschiedliche Umstände aus dem Arbeitsprozess ausgeschieden sind, danach gestärkt, aktuell gebildet, als Generalisten bzw. Unternehmer ausgebildet wieder in den Arbeitsmarkt zu bringen.

Hilfe zur Selbsthilfe leisten

so dass diese Menschen einen selbstbestimmten Weg finden, der ihre sonst brachliegenden Ressourcen mobilisiert und so aktiviert dass sie für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) so attraktiv werden, um eingestellt zu werden. Oder sie entwickeln die Courage und trauen es sich zu, in einer nachhaltigen Selbständigkeit einzutreten.
Mit der dualen Hochschule BW in Horb, wurden Kontakte zur Universität Bolton geknüpft, die unsere Qualifikation BM.M über ein zusätzliches Assessment und geprüftem englischen Sprachniveau, ein als „vergleichbaren“ Bachelor Abschluss akzeptiert um ein MASTER-Studium in Bolton zu ermöglichen.
Das waren die Grundlagen für den entstandenen Integrationslehrgang BETRIEBS-MANAGER Mittelstand (BM.M)®.

Jetzt hatten wir nicht nur Glück,

sondern wir hatten auch das richtige unternehmerische Gespür.
Nach langen Recherchen haben wir Fördermittel entdeckt, die durch die Europäische Union „ESF-Projekt“ und der Arbeitsagentur zur Verfügung gestellt wurden, die unsere Absichten unterstützen.
Die Fördermittel wurden für innovative Methoden zur Verfügung gestellt, um die in Deutschland zwischenzeitliche „Frühverrentung“ bzw. dem begonnen „Jugendwahn“ der zur Mode geworden ist und unsere Rentenkassen entsprechend beansprucht hat, etwas entgegenzusetzen.
Nicht einmal 50% der Frauen und Männer über 50+ waren noch in Arbeit und Beschäftigung. Damit waren wir als Deutschland in Europa ein unbeabsichtigter Spitzenreiter.
Die EU wollte und Deutschland musste, innerhalb Europa dies unbedingt verändern.

In dieser Zeit, startete der erste Lehrgang

BETRIEBS-MANAGER Februar 2004, es entstanden neben den neuen „Harzgesetzen“, der damit verbundene Bildungsgutschein und später folgend die ganzen Gesetze, die der Diskriminierung von Frauen und Älteren entgegenwirken sollten.
Wir waren im Jahre 2003 das erste rein private Unternehmen, das eine ESF-Förderung bekommen hat.
Wir waren auch die ersten in Deutschland, die erkannt haben, dass 50+ eine besondere Lernform verlangt und wir wurden vom Fernsehen, „Monitor“ und andere Magazine, Abendschau und Radio, vom Fokus und zahlreichen regionalen und überregionalen Zeitschriften promotet.
Innerhalb kurzer Zeit ist es uns gelungen im ersten Jahr schon drei komplette BM.M Lehrgänge zu entwickeln.
Wir wurden ausgezeichnet und sozusagen gehypt, obwohl man das damals noch nicht so nannte.

Jetzt begann der Weg des BETRIEBS-MANAGER Mittelstand (BM.M)®

der sich noch viele Jahre später als Erfolgsmodell und bewährte Methode erwies, gerade für erfahrene Führungskräfte eine zweites Studium bzw. als gereifte Persönlichkeit einen selbstbestimmten Weg für sich selbst zu finden.
Einfach das tun, was man wirklich, wirklich will.
Ein wichtiger Satz den uns ein Förderer, Vorbild und Freund, der amerikanische Philosoph Prof. Dr. Fritjof Bergmann (NEUE Arbeit, NEUE Wirtschaft, NEUE Kultur) uns hinterlassen hat.

Bis heute haben aus 15 Städten (Hamburg, Stuttgart usw.)

überwiegend in Baden-Württemberg, 750 Absolventen den BM.M-Lehrgang abgeschlossen und sind wieder in Arbeit gekommen. Die ersten Lehrgänge haben wir immer mit entsprechenden Bildungs-Partnern durchgeführt.
Seit 2014 haben wir die Aurelia Holding AG selbst zertifiziert und haben in Böblingen begonnen die Lehrgänge BM.M selbst durchzuführen.
Seit 2017 sind wir in Schweinfurt als eine eigenständige GmbH als Niederlassung erfolgreich mit den BM.M Lehrgängen gestartet.
Seit 2017 sind wir Partner der IBB AG in Hamburg und mit der VIONA Akademie in Standorten Stuttgart, Schweinfurt und Rottweil-Zimmern mit über 400 Lehrgängen, Umschulungen und speziellen Weiterbildungen, IHK geprüften Lehrgängen im virtuellen Klassenzimmern digital tätig.

Der Leitsatz der AURELIA HOLDING AG

Wirtschaften mit der Weisheit des Herzens

die Ausrichtung des Unternehmens, dass der Mensch wieder im Mittelpunkt steht, diese Entwicklung wollen wir weiter fördern.
Neben den Schulungen und Schulungsprogrammen bieten wir Unternehmensberatung, Coaching für Führungskräfte und Unternehmer, sowie Existenzgründungsberatung und Begleitung an.
Frauen und Männer 50+ sind unsere Zielgruppe und wir werden sie mit unseren ganzen Kräften, mit unserer Energie und eigenem Engagement stärken und alle auf Ihrem selbstbestimmten Weg in die Zukunft unterstützen.

Schau Dir meine Video Story mal an!

Helmut u. Steffen Steinl

Helmut u. Steffen Steinl

Aurelia Holding AG

AURELIA HOLDING AG

Stuttgart-Vaihingen Untere Waldplätze 36 70569 Stuttgart 
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