Was machst Du?AndreasBerlin, Deutschland - WirSindDu

ARBEIT + LEBEN

Was machst du?

wenn du 40 wirst, du dich fragst ob es beruflich so weitergehen soll un die Antwort NEIN lautet?

Das war ich, Andreas Scholz in 2010.

Viele Dinge liefen routiniert, der Themenfokus meines Arbeitgebers war häufig immer derselbe und es fehlte an einer echten Herausforderung.
Als Sicherheitsmensch und Hauptverdiener der Familie mit zwei Kindern war das schon eine schwere Entscheidung. Nach 12 Jahren als Planer/In-house-Trainer bei Daimler zu kündigen ist schon eher unüblich. Jeder weiß, dass man „den Daimler“ nicht einfach so aufgibt. Man bleibt dort bis zur Rente und nutz die Chancen und großartigen Leistungen eines Weltkonzerns.

Eigentlich wollte ich Koch werden,

aber wegen meiner eher zarten Wirbelsäule habe ich mich durch meinen großen Bruder inspirieren lassen und ein Ingenieur-Studium begonnen. Es war schon immer meine Sache, Dinge zu optimieren und nach einfachen Wegen zu suchen. Selbst als 15jährige Aushilfskraft in einer Gärtnerei habe ich es geschafft, eine ursprünglich 4 Stunden dauernde Tätigkeit auf 1,75 Stunden zu reduzieren. Mein damaliger Chef kam ins Grübeln, denn diese ungeliebte Aufgabe (in langärmliger Kleidung plus Mundschutz im schwülwarmen Gewächshaus schuften) wurde pauschal mit 52,40DM entlohnt. Mein rechnerischer Stundenlohn erhöhte sich also von 13 DM auf 30 DM. Das war 1986 sehr, sehr viel! Es schien ihm jedoch irgendwie unfair, den Lohn auf ein Normalmaß zu reduzieren, denn es war ja mein Verdienst.

Leanberater bei Daimler

Diese Optimierungsenergie war es dann auch, die mich erst als Planer und später als interner Leanberater bei Daimler erfolgreich gemacht hat. Ein wahres Feuerwerk an Inspiration und Tools hatte mir 2005 die einjährige Ausbildung zum Leantrainer eröffnet. Von da an stand mir ein extrem umfangreiches Repertoire zur „leichten“ und effektiven Optimierung von Prozessen zur Verfügung.

LeanGo

Genau dieses Repertoire gepaart mit dem Wunsch nach “Neuem” zog mich 2010 in die Selbständigkeit. Ein Krankenhaus suchte einen internen Leanberater. Nach kurzer Abstimmung mit dem Geschäftsführer kamen wir gemeinsam zu dem Entschluss, dass eine externe Beratung der bessere Weg wäre. „Das Krankenhaus ist Ihnen auf Dauer bestimmt zu klein?! Wollen Sie mich lieber beraten?“
So habe ich 2010 LeanGo gegründet. Eine Lean-Beratungs- und Trainingsfirma hauptsächlich spezialisiert auf Krankenhäuser und die Gesundheitsbranche. Die Kunden kamen stetig auf mich zu und ich verfeinerte und erweiterte mein Angebotsspektrum.
Ich entwickelte Trainingsformate für die Ausbildung interner Berater, hielt Vorträge und schrieb ein Buch zum Thema Lean im Krankenhaus. Der Markt bot jeweils bei den Themen stets ein sehr kleines oder kein Angebot, so dass ich die Chance nutze und die Leistung zur Befriedigung des Kundenbedarfs selbst erarbeitete. Eine klassische Win-Win-Situation.

Kommunikationstrainer/Moderator

Im Lauf der Jahre der Arbeit im Kontext der Prozessverbesserung kam ich zu der Erkenntnis, dass Lean-Tools und Prozessverständnis nur dann richtig schlagkräftig werden können, wenn die Organisation, die Gruppe, der Mensch und das Thema gleichzeitig bearbeitet werden. Eine Ausbildung zum Kommunikationstrainer/Moderator lieferte hier das nötige Wissen. Ich bin überzeugt, dass der Mensch als Ganzes in seinem beruflichen Kontext wichtiger als eine einzelne Technik ist. Wenn man Probleme lösen will, dann muss das Gesamtsystem angesprochen werden.

Kunden begeistern

Mein Anspruch ist es, die Kunden durch unsere Leistung zu begeistern. Ich finde es toll, wenn langfristige Partnerschaften entstehen, Kunden nach weiteren/zusätzlichen Leistungen fragen, wir weiterempfohlen oder aufgrund des entstandenen Vertrauensverhältnisses nach persönlichem Rat gefragt werden. Das ist etwas, worauf ich sehr stolz bin.

Quadrant Academy

Genau aus diesem Gedanken entstand die Idee der Quadrant Academy von Dominik, Xavier und mir. Inhaltlich perfekte Trainings in einem ganzheitlichen Kontext mit hochmotivierten Trainern, die auf eine umfangreiche Erfahrung zurückgreifen können, ist unser USP.
Wir entwickeln Prozesse und Persönlichkeiten weiter und bieten Ihnen Hilfe zur Selbsthilfe.
Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen Beratung und Schulung. Bei der Beratung bist du nur kurz dabei und siehst häufig nur kurze Ausschnitte und stark eingegrenzte Bereiche. Bei den Schulungen bist du intensiver und ganzheitlicher mit den Menschen zusammen. Innerhalb einer Gruppe kannst du voneinander und miteinander lernen und so dementsprechend mehr den Menschen in seiner Gänze weiterentwickeln. Es werden mehrere Kanäle gleichzeitig angesprochen und ein intensiveres Erlebnis erreicht.
Unsere Trainings machen den TN häufig viel Spaß und es wird gerne mal gelacht.

Neue Impulse

Privat wie auch geschäftlich suche ich immer neue Impulse und neue Herausforderungen. 

Vor 3 Jahren habe ich mit dem Klavierunterricht angefangen. Ich bin davon überzeugt, dass ich irgendwann in den nächsten Jahren meine eigene Musik komponieren werde. Da ich keine Noten konnte und noch nie ein Musikinstrument gespielt hatte, musste also ganz von vorne beginnen.

Seit einem Jahr bin ich auch ein begeisterter Imker. Bienen faszinieren mich einfach. Diese Zusammenarbeit, Organisation, Perfektion, Gleichmäßigkeit, das angenehme Summen, die Schönheit der Waben, der leckere Honig, die unendlich große Bedeutung für die Pflanzen… Wenn das nicht beeindruckend ist?!

Traumpfad-Wanderung

2014 habe ich mich entschieden, die bekannte „Traumpfad-Wanderung“ mitzumachen (der kleine Bruder des Jakobwegs). Einfach von München nach Venedig wandern, war das erklärte Ziel. Zusammen mit einem Freund bin ich dann im August losgelaufen. Trotz eines unglücklichen Starts – mein Freund hatte sich am zweiten Tag den Fuß wundgelaufen, so dass ich für ein paar Tage alleine laufen musste – und trotz eines abrupten Endes, da ich nach zwei Wochen Knieschmerzen bedingt aufgeben musste, war es für mich die Reise meiner Seele. Sich Zeit für sich selbst zu nehmen und einfach abzuschalten und die Natur und die Ruhe zu genießen, war wunderbar! Das stumpfsinnige Gehen kehrte die Gedanken nach Innen und ich erfuhr diese angenehm auslaugende Anstrengung. Durch die großartige Ausstrahlung der Berge erschien die eigene Welt ganz klein. 

Es entstand das Gefühl, als folge alles einem großen Plan. Die anfänglichen Grübeleien wurden unbedeutend. Am Ende des Tages war man positiv erschöpft und freute sich, die Etappe geschafft zu haben. Beim Abendessen saß man mit wildfremden Leuten zusammen, reflektierte den Tag und führte interessante Gespräche. Es waren alle Typen und Berufe dabei: Arzt, Anwalt, Musiker, Buchautor, Ingenieur, Student, Physiotherapeut, Verkäufer, Berater. Die Stimmung war geprägt von gegenseitigem Interesse, Neugier und Fürsorge. Jeder hat jedem geholfen. WhatsApp-Gruppen entstanden, Adressen wurden ausgetauscht und weitere Treffen vereinbart. Der Buchautor hat mir ein paar Wochen nach der Reise ein signiertes Buch zugeschickt. So konnte ich neben den vielen schönen Fotos und Erlebnissen auch ein paar Zeilen als bleibende Erinnerung mitnehmen.

Schau Dir meine Video Story mal an!

Andreas Scholz

Andreas Scholz

Quadrant Academy

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