"Storytelling" ist nicht was wir tun, sondern was wir sind. - WirSindDu

Warum lieben wir Geschichten?

Wir sind die Autoren unserer eigenen Geschichten

Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen – Erwachsenen, damit sie aufwachen.

Jorge Bucay

Seit es uns Menschen gibt, gibt es auch Geschichten.

Geschichten sind die Form, in der menschliches Wissen seit Beginn der Zeit weitergegeben wurde. Geschichten gab es schon, bevor die Schrift entdeckt wurde. Bevor wir Bücher hatten, hatten wir Geschichten. Sie wurden von Generation zu Generation übermittelt. Die Geschichte der Menschheit wurde durch Geschichten weitergegeben. Sie lehren uns, helfen uns aus Fehlern zu lernen, sie zeigen uns, was möglich ist. Sie vermittelten Werte, Sitten und Lehren. Später wurden sie zur Unterhaltung. Das Erzählen von Geschichten ist eine logische Methode, mit der unser Gehirn Informationen erkennt und verarbeitet. Wir lernen instinktiv von der Moral, die uns eine Geschichte lehrt. 

Unser Gehirn ist fest darauf programmiert, Geschichten zu erzählen.

Geschichten involvieren mehrere Teile unseres Gehirns. Zusätzlich zu den Bereichen, die sich mit Sprache und Logik befassen, aktivieren sie den emotionalen, sensorischen Teil unseres Gehirns. Laut einer Studie des Atlanta Emory Instituts …” aktiviert das Lesen einer Handlung die gleichen Gehirnareale wie das Ausführen der Handlung” wenn Sie also eine Geschichte über das Wohlfühlen lesen, werden Sie sich tatsächlich gut fühlen.

Geschichten bewegen und verbinden uns

Unabhängig davon, ob das Ziel der Geschichte einen geschäftlichen oder persönlichen Anlass hat, haben Geschichten die Macht, unsere Emotionen mit dem Logischen zu verbinden. Wir erinnern uns daran, weil sie mit unseren Gefühlen verbunden sind. 

In einer inhaltlich überfüllten Welt erregen Geschichten unsere Aufmerksamkeit. Geschichten sind übertragbar. Sie regen uns dazu an, nach ähnlichen, vergleichbaren Erfahrungen in unsere Erinnerung zu suchen. 

Die Charaktere einer Geschichte zeigen uns, was in uns selbst möglich ist, weil wir uns mit den Protagonisten identifizieren. Die Schwächen der Personen bewirken in uns Mitgefühl.

Was macht eine gute Geschichte aus?

Vor allem Authentizität. Wir haben genug von Klischee-Geschichten. Persönliche Geschichten sind mächtig, einzigartig und authentisch. Es gibt nur ein du, es gibt nichts Einzigartigeres als deine eigene Geschichte und Erfahrung. Deine persönliche Geschichte umfasst deine Erfahrung und ist somit wie ein Fingerabdruck, der nur dir gehört.

So wie Kinder, die von Geschichten lernen, sind wir als Erwachsene darauf eingestellt, von der Moral der Geschichten zu lernen. Sie transportieren uns auf eine mentale Reise. Wir werden durch die Geschichten, die wir lesen, motiviert und inspiriert.  Am Ende geht es um Identifikation. Wir identifizieren uns mit den Geschichten, die sich auf unsere Erfahrungen stützen. Am meisten berühren uns Geschichten in denen wir unsere Ängste, Hoffnungen und Erfahrungen gespiegelt sehen. Diese Geschichten empfinden wir als glaubwürdig.

Geschichten sind Therapie

Wenn wir Geschichten erzählen, fühlen wir uns frei. Sie wirken wie eine Therapie. Wir fühlen uns befreit und zufrieden, wir haben Barrieren überwunden. Wir könnten anderen Menschen etwas beibringen, indem wir unsere Stärken und Schwächen zeigen, indem wir unsere emotionale Seite darlegen. Das ist therapeutisch!

Wichtig zum Nachdenken!

  • Wenn du deine Geschichte mit anderen teilst, kannst du anderen helfen. 
  • Das Teilen deiner Geschichte kann dir helfen, deine Stimme zu finden.
  • Durch das Teilen deiner Geschichte bestätigst du die eigenen Werte.
  • Geschichten können die Welt verändern, eine Geschichte nach der anderen. 

Hast du Lust eine Geschichte zu teilen?

Newsletter Anmeldung

Entdecke die Macht von Storytelling mit dem WirSindDu Newsletter.

Lerne von unsere Erfahrungen!

Erhalte jetzt kostenlos die wichtigsten Storytelling mit Purpose, Tipps und Anleitungen.

Chat List

No Chat Available